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Aktuelle Projekte Österreich | Fügen Zillertal / Tirol
Hier sind aktuelle Pressemitteilungen:

Tiroler Tageszeitung vom 18.9.2018

Großer Krach um Lärmschutzwand in Fügen

In Fügen sollte gestern mit dem Bau einer Lärmschutzwand begonnen werden. Jetzt liegt der Fall beim Verwaltungsgerichtshof: Der Billigstbieter, der eine begrünte Wand anbot, schied aus dem Verfahren aus.



Begrünter Lärmschutz aus alten Autoreifen. In Fügen ist aber Holz-Beton gewünscht. ©Ecooo Projects




Von Angela Dähling

Fügen – Soll Tirol mit Lärmschutzwänden aus Holz-Beton zugepflastert werden? Oder sollte man künftig öfter auf begrünte Lärmschutzwände setzen? Die Grundsatzfrage stellt Wolfgang Lederbauer. Das hat seinen Grund. Der Wiener stellt mit seiner Firma „Ecooo-Projects“ seit Jahrzehnten begrünte Lärmschutzwände her. Aufgestellt wurden allerdings nur sehr wenige – darunter vor vielen Jahren eine an der Autobahn bei Völkermarkt und eine in der Bahngasse in Klagenfurt. Bewässert werden müssen sie nicht. Letztere soll bei der nächsten Revision allerdings ausgetauscht werden – durch eine konventionelle Alternative. Gab es Probleme? „Nein, gar nicht“, heißt es seitens der ÖBB. Man habe sich einfach dazu entschieden und weist beiläufig auf die verbauten, recycelten Materialien hin: alte Autoreifen und alte Ski.

Lederbauer wollte mit seiner begrünten Altreifen-Lärmschutzwand auch das Zillertal ruhiger und grüner machen. Als das Land Tirol die Lärmschutzwand im Bereich Fügen-Gagering an der B169 ausschrieb, bot seine Firma mit an. Mit 687.000 Euro war Lederbauer Bestbieter. Seine Wand wäre um rund 300.000 Euro günstiger als das zweitgünstigste Angebot, das von der Strabag kam.

Doch zum Zug kam er nicht. Der Grund: Die Ausschreibung lautet auf Holz-Beton-Wand. Eine begrünte Lärmschutzwand sei nicht gewollt. Dass keine Alternative zugelassen wird, will der Wiener Unternehmer so nicht hinnehmen. Er hat vorige Woche die Vergabe beim Verwaltungsgericht beeinsprucht.

Eigentlich hätte das Land gestern mit der Errichtung der Lärmschutzwand zwischen dem Hofer-Markt und Camping Hell beginnen wollen. Die Fertigstellung wäre im Dezember geplant gewesen. Daraus wird jetzt nichts aufgrund des Gerichtsverfahrens, dessen Ausgang abgewartet werden muss. Warum wird keine begrünte Lärmschutzwand gewünscht, zumal sie noch billiger wäre? „Wir haben mit der Gemeinde und der Bevölkerung im Vorfeld die verschiedenen Möglichkeiten diskutiert und uns auf Holz-Beton mit Glasflächen festgelegt“, sagt Bernhard Hampel von der Abteilung Straßenbau beim Land. Ein Architekt habe aus den Vorgaben eine Wand kreiert, die später auch beim Bau der Umfahrung Fügen zum Tragen kommen solle. „Wir wollen die begrünte Wand nicht, sondern Holz-Beton. Somit erfüllt Herr Lederbauer die Kriterien nicht“, bekräftigt auch Bürgermeister Dominik Mainusch. Über eine grüne Alternative sei nie gesprochen worden, räumt er ein. „Und das, was Herr Lederbauer eingereicht hat, war kein seriöses, nachvollziehbares Angebot, sondern ein Leistungsportfolio. Es gibt auch zu wenig Referenzen“, sagt er. Zudem wisse man, dass Holz-Beton schallabsorbierend sei. „Altreifen mit Erde und Pflanzen haben bei Weitem nicht diese Lärmschutzwirkung“, meint Mainusch. Lederbauer dementiert: „Meine neueste Wand hat eine besonders hohe Schallabsorption, die durch eine Vorsatzschale im Vergleich zur Holz-Beton-Wand unschlagbar ist“, behauptet er.

Bernhard Hampel ist nicht grundsätzlich gegen die grüne Alternative. „Sie hat ihre Berechtigung, ist nur in Fügen nicht Thema. Wenn das aber irgendwo gewünscht ist, machen wir das gerne“, sagt er. Man wolle schließlich die Wünsche der Gemeinden und Bürger berücksichtigen. BM Dominik Mainusch bedauert sehr, dass die Errichtung des Lärmschutzes, für die die Anrainer seit Jahren kämpfen, nun durch Lederbauers Klage verzögert wird. „Der Bürgermeister bat mich vorige Woche, die Klage zurückzuziehen, als ich beim Camping Hell einige interessierte Bürger informierte. Aber das mache ich nicht“, sagt Lederbauer. Der Campingplatzbetreiber, der seinen Abschnitt der Holz-Beton-Wand selbst zahlen muss, will bei einer zweiten Wand, die er privat errichtet, auf begrünten Lärmschutz setzen. Allein schon, weil er schöner und günstiger sei.


Tiroler Tageszeitung vom 21.9.2018

Hersteller kämpft weiter für grünen Lärmschutz in Fügen

Begrünter Lärmschutz aus alten Autoreifen. In Fügen ist aber Holz-Beton gewünscht. ©Ecooo Projects





Fügen – Er ist und bleibt fest davon überzeugt: Seine Lösung ist die bessere. Wolfgang Lederbauer wollte bei der Ausschreibung für eine Lärmschutzwand in Fügen mit seiner grünen Alternative teilnehmen. Doch es wurden nur Angebote mit Holz-Beton-Wänden zugelassen. Und das, obwohl sein grüner Lärmschutz um 300.000 Euro billiger gewesen wäre – die TT berichtete.

Lederbauer legte beim Landesverwaltungsgericht Beschwerde ein. „Es ist nicht korrekt, dass keine Alternative zur Holz-Beton-Wand zugelassen wird, nur weil man es gewöhnt ist, diese zu bauen“, sagt er. Laut ihm wurde die Beschwerde jedoch „blitzartig“ abgewiesen. Noch gibt sich Lederbauer aber nicht geschlagen: „Ich werde beim Verfassungs- und Verwaltungsgerichtshof nochmals eine Beschwerde einbringen.“ Zudem hat er bei der Verkehrsabteilung des Landes um ein Gespräch angesucht. Bisher gab es keine Rückmeldung.

Einige Fügener haben sich bei Lederbauer gemeldet und finden seine grüne Alternative gut. So auch Maria Taxacher: „Das ist Natur und sieht schön aus. Wo es die Möglichkeit gibt, sollte man solche Lärmschutzwände einsetzen.“ (emf)

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